Studienfahrt - Stromboli

Bericht


Zeitplan der Studienfahrt
Dokumentation der Studienfahrt

Zeitplan der Studienfahrt

9. Juni 2001

 

 15.15 Uhr

 

 

Abfahrt
Fahrer: Dieter und Michael aus Ruland

 

 17.30 - 18.00 Uhr 

 

 

1. Rast: letzte Tankstelle und Raststätte vor der Schweizer Grenze
Jojo's Geburtstag mit alkoholfreiem Sekt...jaja

 

 18.15 Uhr

 

 

Schweizer Grenze

 

 20.03 Uhr 

 

 

zum 1. Mal im wachen Zustand den St. Gotthard durchfahren: 17 km lang und Innentemperatur von 34° C

 

20.16 Uhr

 

 

"Ausfahrt"

 

 20.25 - 21.10 Uhr

 

 

2. Rast: Bellinzona Nord

 

 21.25 Uhr

 

 

Italienische Grenze

10. Juni 2001

 

 0.05 Uhr

 

 

3. Rast

 

3.25 - 4.30 Uhr

 

 

4. Rast: Modena

 

 6.35 - 7.40 Uhr

 

 

5. Rast:Frosinone

 

8.45 Uhr

 

 

Vorbereitung für den Vesuvaufstieg
Torro del Greco; nur 1 befahrbare Straße zum Krater; Führerin: Giulia

 

14.30 - 17.10 Uhr

 

 

Pompeij

 

 18.00 Uhr

 

 

Ankunft im Hafen von Neapel 

 

 ca. 21.00 Uhr

 

 

 Abfahrt der Fähre von Neapel

11. Juni 2001

 

 ca. 7.00 Uhr

 

 

 Ankunft am Hotel Villagio di Stromboli

 

 ab 8.00 Uhr

 

 

Frühstück
nach dem Frühstück:
     Frei: Strand, Strand oder Besichtigung des Dorfes mit Frau Wegner

 

 16.00 Uhr

 

 

 Besichtigung neuer und alter Friedhof (nicht mehr erkennbar); unsere Referate und dazustoßen von Professor Michael Richter, berühmter Geograph und Entwerfer meines Schaubilds (Untersuchungen der Vegetation am Stromboli)

 

 abends:

 

 

Besuch der Pizzeria am alten Observatorium: Besichtigen der Eruptionen des Stromboli (fast alle 5 Minuten, normal nur 3-5 mal in der Stunde>

12. Juni 2001

 

ca. 7.35 Uhr

 

 

Abfahrt mit dem Tragflügelboot nach Lipari

 

ca. 10.00 -12.00 Uhr

 

 

Besichtigung des archäologischen Museums

 

13.00 Uhr - 14.35 Uhr

 

 

Abfahrt mit dem Bus zu einem Bimssteinbruch

 

ab 15.00 Uhr:

 

 

Freizeit in Lipari

 

nach der Rückkehr nach Stromboli:

 

 

Schwimmen & Essen!!! (Bilder)

13. Juni 2001

 

 

Frühstück
Referate
Vorstellen von Luca (Bergführer)
Frei!!!
Essen im Dorf - sehr gut und günstig!

 

ab 17.00 Uhr

 

 

Besteigung des Stromboli
Starke Bewölkung und starke Windböen, darum Umkehren bei ca. 700 Höhenmetern (3 Std. Aufstieg; 926m höchster Punkt; 5,5 Std. insgesamt mit Abstieg); Schutzpatron San Vincenzo; Frauen kümmern sich um Kapernsträucher auf dem Berg

14. Juni 2001

 

 

Umzug in die Zimmer Nr. 22 und 23 ab 10.00 Uhr
letztes Packen
letzter Erholungstag
gemeinsames Abendessen (Pizzeria Bilder)
Abfahrt Fähre ca. 22.00 Uhr

15. Juni 2001

 

 8.34 Uhr

 

 

Abfahrt mit dem Bus in Neapel zu den  Phlegräischen Feldern (Pozzuoli)

 

11.00 - 11.30 Uhr

 

 

Fotosession beim alten Tempel in Pozzuoli

 

15.20 - 16.20 Uhr

 

 

Führung durch das unterirdische Neapel mit Marco (Führer)

 

17.30 Uhr

 

 

Heimfahrt

 

19.30 - 20.15 Uhr

 

 

1. Rast: vor Rom

 

 22.35 - 23.30 Uhr

 

 

2. Rast: geplatzter Reifen (innen, rechts  hinten)

16. Juni 2001

 

7.55 Uhr

 

 

Deutsche Grenze

 

8.00 - 8.30 Uhr

 

 

3. Rast: Weil am Rhein

 

11.30 Uhr

 

 

Ankunft

© Ulrike Petri


Dokumentation der Studienfahrt

9. Juni 2001
Es ist endlich soweit. Der 9. Juni ist gekommen, alle sind aufgeregt, was in der nun folgenden Woche passieren wird. Wir haben uns alle um 14.50 Uhr getroffen, die Lehrer kamen, wie immer viel zu spät und wir sind dann um 15.00 Uhr von Dieter und Michael ("Diidaa" und "Michi") abgeholt worden. Abfahrt war dann endgültig um 15.15 Uhr und sollte so ca. 18 Stunden dauern. Während dieser Fahrt wurde ein Film über den Vesuv und ein Spielfilm gezeigt.
Um 17.30 Uhr erklang dann die Stimme von Diidaa: "So jetz mache ma ne kleine Bauuse". Hier wurde dann noch mal aufgetankt und Jojo`s Geburtstag gefeiert (mit alkoholfreiem Sekt ???).
Dann ging's weiter und um 18.15 Uhr passierten wir die Schweizer Grenze. Zwischen 20.03 Uhr und 20.l6 Uhr bestaunten wir den 17 Kilometer langen St. Gotthard-Tunnel mit einer Innentemperatur von 34° C.
Die nächste "Bauuse" bei Bellinzona (Nord) folgte dann um 20.50 Uhr und dauerte lange 20 Minuten.
Nach weiteren 40 Minuten Fahrt erreichten wir die italienische Grenze.

10. Juni 2001
Der nächste Tag begann mit einer Rast, irgendwo in Italien, wobei die meisten aus dem Tiefschlaf gerissen wurden. Auch die darauf folgende Schlafphase sollte nur 3,5 Stunden dauern. Nach weiteren 40 Minuten (3.50-4.30 Uhr) bei Modena durften wir die Fahrt zwei weitere Stunden im Tiefschlaf genießen. Das Frühstück gab's dann in Frosinone von 6.35-7.40 Uhr. Eine Stunde später befanden wir uns in Neapel. Auf der Fahrt zum Vesuv wurde uns der Vesuv von Katrin und Olina vorgestellt.
Nach kurzen Vorbereitungen zum Vesuvaufstieg um 8.45 Uhr fuhren wir die einzige befahrbare Straße (Torro del Greco) auf den Vesuv auf 1000 Höhenmeter. Während dieser Fahrt erklärte uns die Führerin Giulia, die wir am Fuße des Vesuvs aufnahmen, noch einige Details über den Vesuv. Die letzten 200 Meter zum Krater mussten wir zu Fuß zurücklegen. Oben angekommen wurde versucht, uns den Vesuv al geologisch höchst interessantes Objekt schmackhaft zu machen. Nach heftigen Diskussionen zwischen Giulia und Frau Wegner, nachdem sie mehrmals betont hatte, dass sie sich über den Tisch gezogen fühle, wurde es uns doch noch möglich eine Sonderführung herauszuhandeln. Diese führte um den gesamten Krater herum und bedeutete einen abenteuerlichen Abstieg.
Mit dem Bus zurück in Neapel wurde uns eine Essenspause von einer Stunde zugesprochen. Danach besichtigten wir Pompeji, welches von unserem (Hobby-) Fotografen H.-W. Scholz in allen Details festgehalten wurde.
Trotz einiger Orientierungsprobleme gelang es uns dennoch die faszinierende Atmosphäre Pompejis in vollen Zügen auf uns einwirken zu lassen (die Pompeji-Dröhnung). Durstig und geschafft gelang es uns gegen 17.10 Uhr uns von Pompeji loszureißen. Gegen 18 Uhr nahmen wir am Hafen von Neapel schweren Herzens Abschied von Diidaa und Michi. Nach einer einstündigen und eintönigen Wartezeit durften wir endlich die Fähre beziehen. Die Wartezeit bis zur Abfahrt um 21.02 Uhr (mit 2 Minuten Verspätung) gestaltete sich kurzweiliger aufgrund ausgedehnter Erkundungstouren. Auf der Fahrt nach Stromboli ließen wir den Abend lustig ausklingen, während einige mit dem ungewohnten Seegang Probleme hatten. Am nächsten Morgen wurden wir um halb 6 mit dem Ausruf "Stromboli" aus dem endlich wieder erholsamen Schlaf gerissen. Nachdem um 7 alle ihr Gepäck zum Hotel Villagio di Stromboli gekarrt hatten, gab es um 8 Uhr ein ausführliches Frühstück. Bis 16 Uhr stand Freizeit bzw. Besichtigung des Dorfes mit Frau Wegner auf dem Programm. Es folgte eine Exkursion zum Neuen Friedhof. Nach kurzem Verweilen machten wir uns auf den Weg den alten Friedhof aufzustöbern, was uns nicht gelang. Daher wurde dazu übergegangen einige Referate auf "freiem Feld" zu halten, wo wir auf den Geographen Professor Michael Richter aus Erlangen stießen. Dieser hatte sich mit der Vegetation der Vulkaninsel Stromboli lange Jahre beschäftigt und hielt uns gleich aus dem Stehgreif einen Vortrag. Abends führte uns der Weg in eine Pizzeria, von der aus ein überwältigender Blick auf die Ausbrüche des Vulkans möglich war. Normalerweise gibt es nur 3-5 Ausbrüche in der Stunde, doch an diesem Abend war der Stromboli mit uns gnädig und bot uns dieses Schauspiel alle 5 Minuten.

12. Juni 2001
Die Nacht war kurz, denn es galt um 7.35 Uhr zur Abfahrt des Tragflügelbootes nach Lipari im Hafen bereit zu stehen. Dort hatten wir noch bis 10.00 Uhr Zeit uns ein Frühstück zu gönnen. Vor dem archäologischen Museum wurde uns verkündet, dass die eigentliche Hauptattraktion, die Vulkanabteilung, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Völlig enttäuscht durften wir nun die anderen Abteilungen besichtigen, die jedoch auch nicht weniger interessant waren.
Die Mittagspause nahm eine Stunde in Anspruch, womit wir das Museum bereits um 12.00 Uhr verlassen mussten, um um 13 Uhr den Bus zu einem Bimssteinbruch rechtzeitig zu erreichen. Dort wurde uns eine weitere halbe Stunde Freizeit am Strand zugestanden. Zurück in Lipari gab es bis zur Abfahrt des Bootes kein weiteres Programm. Dieses kam wie immer viel zu spät. Den Abend verbrachten wir in kleinen Gruppen in Stromboli verteilt.

13. Juni 2001
Nach dem Frühstück im Hotel wurden noch einige Referate gehalten und uns wurde Luca, unser Führer für den Abend vorgestellt. Dieser erklärte noch ein paar grundlegende Dinge zur Besteigung des Stromboli. Der Tagesablauf bis 17.00 Uhr wurde uns selbst überlassen, um uns seelisch und moralisch auf einen anstrengenden Aufstieg am Abend vorbereiten zu können. Der Aufstieg erfolgte langsam aber stetig. Von kleinen Pausen unterbrochen, kämpften wir uns langsam dem Gipfel entgegen. Leider machte uns ein plötzlicher Wetterumschwung einen Strich durch die Rechnung und wir mussten nach 3 Stunden Aufstieg und bei 700 Höhenmetern umkehren. Der Rückweg nahm weitere 2,5 Stunden in Anspruch, nach denen sich jeder über ein ausgedehntes Abendessen freute. Der Abend wurde dann noch mit ein paar Schwaben aus Esslingen gefeiert.

14. Juni 2001
Der letzte Tag in Stromboli ist für uns angebrochen. Da unsere Zimmer nur bis 10.00 Uhr reserviert waren, mussten wir diese räumen. Aus Kulanz des Hotelbetreibers durften wir noch zwei Zimmer für uns behalten, in denen wir versuchten uns auszuruhen. Vor der Abfahrt gab es noch ein letztes gemeinsames Essen, bevor wir uns um 22.35 Uhr auf die Fähre begaben und die Reise nach Neapel antraten. Die Nacht auf der Fähre war diesmal jedoch weniger lustig und auch für alle weniger problematisch.

15. Juni 2001
In Neapel angekommen nahmen uns unsere Lieblingsbusfahrer Diidaa und Michi in Empfang, die uns zu den phlegräischen Feldern brachten, einer der Höhepunkte des Tagesprogramms. Interessant Aber nichts für empfindliche Nasen. Unser Fotograph H.-W. Scholz schöpfte sein Talent in Sachen Fotographie in vollen Zügen aus und machte noch einige Gruppenfotos von Schülern. Die anschließende Besichtigung eines alten Tempels in Pozzuoli, der sich nachweislich für einen längeren Zeitraum unter dem Meeresspiegel befunden hatte, führte zu einer Fotosession mit Einzelporträts.
Nach dem Mittagessen stand das unterirdische Neapel, Napoli Sotteranea genannt, auf dem Programm.
Die Heimreise mit dem Bus haben wir um 17.30 Uhr angetreten. Auf die einzelnen Raststationen wollen wir nicht weiter eingehen. Den Höhepunkt der Fahrt bildete ein geplatzter Reifen, den unsere Fahrer zum Glück beheben konnten.

16. Juni 2001
Endlich, um 7.55 Uhr erreichten wir die deutsche Grenze, an der wir auch sogleich eine "zehn-minütige" Rast einlegten, die aufgrund der leeren Mägen der Schüler in eine ausgedehnte Frühstückspause umgewandelt wurde. Um 11.30 Uhr sind wir dann endlich in Hockenheim angekommen und die Stimmung der Schüler war wieder auf ihrem Höhepunkt angelangt.