Geschichtliche Betrachtungen zum Leistungskurs Gemeinschaftskunde bei Frau Guckert - Damian der Schuljahre 2000/2001 und 2001/2002


Eine kurze wissenschaftliche Abhandlung, mit dem der Verfasser die Erlangung von Geld, Macht, Ruhm und Anerkennung bezweckt:

Vorwort des Verfassers:
Geschichte ist ein Prozess, dessen Gesetzen wir täglich , oft ohne es uns bewusst zu machen, ausgeliefert sind. Jede unserer Handlungen wirkt mehr oder weniger auf diesen Prozess der Geschichte ein und produziert auf diese Weise neue ‘Ausgangssituationen’, die den weiteren Verlauf der Geschichte bestimmen. Es ist also festzuhalten, das wir die Geschichte bestimmen und selbst von der Geschichte bestimmt werden. Die Menschen neigen dazu lediglich die Vergangenheit als Geschichte zu begreifen. Man beschäftigt sich also in seiner eigenen Gegenwart mit Ereignissen in der Vergangenheit, die die weitere Geschichte der Menschheit oder eines Teils der Menschheit mehr oder weniger stark beeinflusst haben. Selbverständlich können diese geschichtlichen Betrachtungen zu einem bestimmten Ereignis oder einer Kette von Ereignissen immer nur einen kleinen Teil des wirklichen Geschehens erfassen und bewerten. Ein Beispiel hierzu wäre der 9. November 1989. Wenn sie einen Historiker nach diesem Datum fragen wird er ihnen irgendetwas von der Öffnung der Grenze zur DDR erzählen. Er wird dieses Ereignis als sehr wichtig einstufen und sich eine halbe Ewigkeit darüber auslassen. Aber er wird ihnen nicht sagen können, dass möglicherweise an genau diesem Tag Peter Müller aus Bremen an Dünnschiss litt nachdem er Fisch von minderer Qualität verspeist hatte. Peter Müller litt möglicherweise eine ganze Woche an sehr starkem Dünnschiss. Wenn sie also Peter Müller nach dem erwähnten Datum fragen wird er ihnen von ganz anderen Dingen erzählen als ein Historiker. Was wir daraus lernen ist, dass für jeden Menschen andere geschichtliche Ereignisse in den Vordergrund treten. Inwieweit und für wen der Leistungskurs Gemeinschaftskunde bei Frau Guckert - Damian der Schuljahre 2000/2001 und 2001/2002 in der Zukunft von Bedeutung sein wird überlasse ich den zukünftigen Historikern. Dieser Text erhebt den Anspruch dem Leser ein möglichst genaues und umfassendes Bild der damaligen Ereignisse zu vermitteln. Dies geschieht auf eine langweilige, staubtrockene, hochwissenschaftliche und völlig unkreative Weise - also überlegen sie es sich genau ob sie weiterlesen.

Der historische Kontext:
Das Wirken des zu behandelnden Leistungskurses Gemeinschaftskunde bei Frau Guckert-Damian beschränkt sich auf die Jahre 2000 - 2002. Deutschland wird seit 1998 von einer Koalition von SPD und den Grünen unter dem Kanzler Gerhard Schröder regiert. Die Menschen sind täglich mit unvorstellbar großem Leid konfrontiert, dem mit folgenden Sätzen Ausdruck verliehen wird: ‘So ein scheiß, isch hab schun widda kän Empfang, scheiß E-Plus’, ‘Oh Gott, ich habe einen Fleck auf meiner neuen Hose’, ‘Ey so ein Dreck, jetzt hab isch drei Freistunde unn muss in derä scheiß Schul rumhoggä’, ‘Ey Fuck, morgä hab isch Mathe in der erschdä’, ‘Es ist zum heulen, ich weiß nicht was ich morgen anziehen soll.’, ‘Oh nein, mein Ferrari 23498,dfo,303 Turbo Booster 5,4 mit 45 Zylindern, zuschaltbarem Raketenantrieb, 8000 PS und Sitzbezügen aus Leder, das aus dem Glied des Pottwals gefertigt wurde, hat im Lack einen Kratzer von einem Millimeter Länge.’ Diese Sätze zeigen auch wie es um das politische Interesse der Menschen im Allgemeinen bestellt ist. Auch im Gauß - Gymnasium - Hockenheim, der zweijährigen Wirkungsstätte des Leistungskurses, welches mit eiserner Hand von Herrn Dr. W. geführt wird, und von manchen externen Kritikern ...... sind diese Tendenzen auch heute noch spürbar.
Das Gauß - Gymnasium ist zur damaligen Zeit ein dem Kultusministerium unterstelltes Gebäude, in dem verbeamtete Lehrer sogenannten "Schülern" Wissen vermitteln. Man könnte es auch als Bildungsanstalt bezeichnen, wobei für viele Schüler der Schwerpunkt auf Anstalt zu legen ist.
Die freiwillige Wahl des Leistungskurses Gemeinschaftskunde von seinen Mitgliedern scheint für die damalige historische Situation, die von allem nur nicht von einem hohen Grad an Politisierung der Bevölkerung gekennzeichnet ist, also extrem untypisch zu sein. Die Gründe für dieses Wahlverhalten liegen sicherlich in persönlichen Motiven und Zielsetzungen der einzelnen Wähler und werden später noch beleuchtet. Zum historischen Kontext gehören natürlich auch die geographischen Bedingungen, unter denen der Leistungskurs zwei Jahre an seiner Wirkungsstätte arbeitet. Die große Kreisstadt Hockenheim, die zur damaligen Zeit zweifellos als Metropole vergleichbar mit New York oder Paris verstanden werden kann, beeinflusst ganz wesentlich die Arbeit des Leistungskurses. Hier kommen die Mitglieder des Leistungskurses zum ersten Mal mit der kulturellen und politischen Avantgarde der damaligen Zeit in Berührung. Der sogenannte "Hockenheimer Mai", Waldfeste und der Treffpunkt der Lebenskünstler und Schriftsteller, das "Et cetera", sind die Orte, an denen die Kursmitglieder Politik erleben. Die dort gewonnenen Erfahrungen tragen die Mitglieder dann in das elitäre Gauß - Gymnasium, das in den Jahren von 2000 bis 2002 wie heute als die härteste Ausbildungsmaschinerie des Landes gilt und Spitzenkräfte am laufenden Band hervorbringt. Nur wer alle diese Tatsachen im Hinterkopf behält, kann den Leistungskurs Gemeinschaftskunde richtig verstehen.


 
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© Christian Fuchs, Mitarbeit Michael Keilbach, 2002