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Die Legende des einzigartigen Triem Team 5.8
Alles begann in den Sommerferien 2000. Es war durchgesickert, dass der
vermeintlich "nette" Herr Felsmann unser Lehrer im Leistungskurs Englisch werden sollte.
Durch zahlreiche Gerüchte und auch den Abizeitungsbericht des Vorgänger - LKs (Abi 2000
Kabitulation) hatte man folglich schon gewisse negative Vorahnungen. Auf dem Reilinger
Straßenfest verstärkten sich diese durch Erzählungen von einem gewissen Wurstdieb, der
hier nicht näher genannt werden will. In der Folge betäubte man seine Angst mit reichlich
Alkohol und konnte so schließlich doch ganz zuversichtlich in die Zukunft schauen. Mittlerweile hatte der Kurs auch einige "Merkwürdigkeiten" erkannt. So bestand der Kurs
ausschließlich aus geilen Kerls (Erklärung: männliche Wesen, die geile Aktionen mit Alk abziehen).
Dies war vielleicht ein Resultat der zahlreichen lockeren Sprüche von Rainer gegenüber weiblichen
Wesen (Erklärung: Vermeintliche Spaßbremsen, die keine geilen Aktionen mit Alk abziehen). Diese
Tatsache war dem Unterhaltungsfaktor des Kurses jedoch eher zuträglich und so konnte man auch
mal über "Männerthemen" diskutieren und über politisch zweifelhafte Sprüche unbeschwert und
herzhaft lachen. Da man den Kurs nun mal nicht wechseln kann und es im Leben naturgemäß "Ungerechtigkeiten"
gibt akzeptierte der Kurs die etwas höheren Anforderungen von Rainer F. ( keine Kritik an ihm
sondern an seinen Kollegen, die das Abi anscheinend sehr freigiebig behandeln) und man hatte mit
ihm sehr viel Spaß im Unterricht mit traumhaften Themen und Dialogen. Es wurde bei uns immer sehr
viel gelacht wobei die "Diskussionen und Streitgespräche" zwischen Dennis und unserem Chef immer
von besonderer Qualität waren. Auch offenbarte Rainer (Rainer, Rainer who the fuck is Rainer?)
schauspielerische Fähigkeiten die besonders bei Brave New World und den Monologen von MacBeth
vorzüglich zur Geltung kamen und den ganzen Kurs regelmäßig in Hochstimmung versetzte. Auch die
Tobsuchtsanfälle unseres Chefs über unser Unwissen und unsere "Leistungen" in den Klausuren, die
auch in wüsten Schimpftiraden und Drohungen gipfelten, waren etwas ganz besonderes. Ein besonderes Highlight waren die LK - Treffs, die zumeist auf der Kegelbahn bei der sogenannten "geilen Kroatin", zu der Flo ein ganz besonderes Verhältnis hat, stattfanden und immer nach dem gleichen Schema abliefen. Zunächst wurde viel getrunken wobei natürlich der Alk im Vordergrund stand. Danach wurden zahlreiche nicht immer auch geistreiche Gespräche geführt und parallel dazu wurde natürlich auch ein bisschen gekegelt. Auch wenn manche die sanitären Anlagen "beschmutzten" ( Gell Pete. Kotzen tut man ins Klo) waren wir immer extrem beliebt, da wir regelmäßig für Umsatzrekorde sorgten. Des öfteren kam es im Anschluss an das Kegeln noch zu einem "gemütlichen Beisammensein" im "Kultkeller" der für einige (Fuchse und Keiler) schickige Erlebnisse bereithielt. Ein ganz besonderer Abend - für den wir uns noch mal alle bedanken möchten- war der LK - Treff beim Rainer F. zu Hause mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften schwäbischen und internationalen Köstlichkeiten sowie Bier aus Fässern. Auch die Tatsache, dass sich unser Leader spontan dazu bereit erklärte mit Frau Guckert-Damian und dem Gemeinschaftskunde LK, der fast ausschließlich aus Triem Team Mitgliedern besteht, nach München zu fahren war sehr nett. Weiterhin war der Kurs von seinem lockeren Verhalten im privaten Umfeld sehr angetan und hatte sehr viel Spaß( besonders Kieferle, Keiler und Bernie beim gemeinsamen Essen). Auch das extrem gute Kabarett, das auch Bezug zum Unterricht hatte und vor allem auf die USA einging, sorgte für allgemeine Erheiterung und beseitigte letzte Differenzen zwischen den Kursmitgliedern und dem Chief. Darüberhinaus gab es durch die Mitglieder des Triem Teams zahlreiche außerschulische Unternehmungen, die im ganzen Kurs und auch bei R.F. für Vergnügen sorgten als zum Beispiel bekannt wurde, dass und warum bestimmte Personen ( Den Namen will ich hier nicht nennen aber es war nicht der von dem man es erwarten könnte) nach einem gemeinsamen Besuch eines Fußballspiels die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen durften. Auch zeichneten sich weitere Triem Team Mitglieder an diesen Abend durch Heldentaten aus als sie einen Schaffner gemeinsam vor einem betrunkenen und extrem gewalttätigen Schwarzfahrer retteten und diesen gemeinsam aus dem Zug "verwiesen". Ich möchte in diesem LK - Bericht auch nicht verhehlen, dass es Differenzen zwischen dem Kurs und unserem Lehrer gab und dass es auch Zeiten gab in denen der ganze Kurs "etwas verärgert" war und den Chef fast schon zum Teufel wünschte. Zurückblickend würde ich aber sagen, dass es eine saugeile Zeit mit spaßigen Unterricht war. Das einzige Manko, das jedoch nicht nur an unserem Chef sondern auch an uns lag, denn wir sind teilweise schon ein "verraffter" Haufen ( z.B. Abgabe Buchbesprechung), waren die Noten. An seinem mangelnden Engagement lag das jedoch nicht denn R.F. war immer sehr engagiert und motiviert und hat auch immer versucht aus uns "das Letzte herauszukitzeln" und uns mit viel Herzblut optimal auf das Abitur vorzubereiten. Ich glaube auch nicht, dass er uns bewusst ärgern wollte und vermute, dass wohl auch den einen oder anderen von uns auch ganz sympathisch fand und fest ins Herz geschlossen hat. Ich denke weiterhin, dass die bessere Abiturvorbereitung auch einen Teil der Noten ausgleicht und alles in allem bin ich auch sehr froh in diesen Kurs gekommen zu sein. Wir waren meiner Meinung nach der beste LK - natürlich nicht in Bezug auf die Noten - sondern in Bezug auf den Zusammenhalt und die Lebensauffassungen. So verstand sich eigentlich jeder mit jedem und spätestens nach einem Bier waren sämtliche Vorbehalte abgebaut . Ich denke auch, dass wir alle sehr viel über soziales Verhalten und soziale Kompetenz gelernt haben (Wir waren ja auch dazu gezwungen) und dass uns der LK sehr viel auch für das weitere Leben gebracht hat. Hier sehe ich auch die besondere Leistung des Kurses und von unserem Chef. Solche sozialen Fähigkeiten im Umgang mit Menschen, und dass man "Ungerechtigkeiten" mit Ironie und Humor nehmen kann halte ich - auch wenn einige notengeile Leute aus unserer Stufe das Gegenteil behaupten werden - für wichtiger als Noten obwohl ich mir deren Bedeutung für die Zukunft voll und ganz bewusst bin. Aus all diesen Gründen bin ich sehr froh in diesen Kurs gekommen zu sein, der mit die geilste Gemeinschaft (Verdammt, wir sind schon ein Haufen, dem man nachtrauern wird.) ist, die ich kenne. Dafür nehme ich auch gerne die etwas schlechteren Noten in Kauf wenn ich dafür nur mit Leuten im Kurs bin, die nicht so notengeil sind und auch erkennen dass es im Leben wichtigere Dinge gibt. Deshalb hoffe ich und erwarte auch, dass das Triem Team 5,8 noch einige Aktionen in der Zukunft machen wird und schließe deshalb mit den Worten, die man auch als unsere Einstellung für die letzten zwei Jahre sehen kann: Rainer F is da chef- Gepflegt und arrogant- Wir scheißen auf die Noten und rocken das ganze Land!!!! Christoph "Bernie" Beil |